Bonn erleichtert ÖPNV-Nutzung mit Kreditkarte

Der Fortschritt kommt beim Thema Bezahlen immer mehr auch in Deutschland. Ein gutes Beispiel dafür ist ein neues System in Bonn.

Wenn es einen Prozess gibt, der durch die vielen verschiedenen Systeme in Deutschland besonders kompliziert ist, dann ist es der Ticketkauf für den öffentlichen Nahverkehr. Je nach Stadt gilt hier ein anderes System, bezahlen kann man teilweise nur mit Bargeld – hier dann oft sogar nur mit Münzen. In anderen Fällen ist auch eine Kartenzahlung möglich, keineswegs immer aber auch per Kreditkarte. Damit aber noch nicht genug, denn vielfach wird es noch komplizierter, weil es auch noch je nach Zahlungsstelle unterschiedliche Systeme gibt. Am Schalter kann man dann teilweise mit Karte bezahlen, in einer Bahn allerdings nicht. Vereinfachungen sind hier entsprechend zwingend notwendig, sodass es positiv auffällt, dass die Stadt Bonn nun vorangeht.

Kreditkarte als Fahrschein im öffentlichen Nahverkehr

Die Stadtbetriebe in Bonn haben für ein Pilotprojekt insgesamt 500.000 Euro als Budget zu bekommen, um es Kunden deutlich einfacher zu machen, an einen Fahrschein zu kommen. Konkret geht es sogar um ein System, bei dem ein klassischer Fahrschein gar nicht mehr notwendig ist. Stattdessen wird eine jede Kreditkarte aus dem Kreditkarten-Vergleich ganz einfach und automatisch zu einem Ticket. Seit Anfang September sind in zwei Stadtbahnlinien entsprechende Systeme installiert, in den nächsten Monaten sollen alle Busse und Bahnen mit der neuen Technik ausgestattet werden. Statt eines Fahrscheins muss man dann in Zukunft nur noch das Portemonnaie mit einer entsprechenden Karte mitführen.

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Kurzes Halten an das Lesegerät genügt bereits

Das System in Bonn ist dabei in der Nutzung sogar besonders simpel: Wenn Fahrgäste eine Straßenbahn oder einen Bus besteigen, können sie ihre Kreditkarte oder alternativ auch eine Maestro- oder V-Pay-Karte einfach nur an das Lesegerät halten. Danach bestätigt der sogenannte ‚Validator‘ die entsprechende Transaktion. Einen gesonderten Fahrschein gibt es nicht, stattdessen ist die Karte automatisch auch das Ticket und kann auch bei einer Kontrolle entsprechend vorgezeigt werden. Beim Aussteigen muss die Karte dann noch einmal an das Gerät gehalten werden, damit der Fahrpreis auch wirklich korrekt berechnet werden kann.

Günstigster Fahrpreis wird automatisch ermittelt

Das System, das unter anderem auch mit der Deutschland-Kreditkarte oder der DKB Kreditkarte genutzt werden kann, ist aber nicht nur praktischer. Es soll auch dabei helfen, dass Fahrgäste Geld sparen. Hintergrund ist das System „FareGo Suite“. Dieses Programm berechnet automatisch den günstigsten Ticketpreis und kalkuliert etwa bei der Nutzung von drei Einzelfahrtickets den niedrigeren Preis für ein Tagesticket. Systeme wie diese braucht es auf jeden Fall noch in weiteren deutschen Städten – idealerweise überall mit derselben Technik, damit es für Verbraucher in Zukunft deutlich leichter wird.