Kostenlose Kunden-Kreditkarte für alle Firmen

Ein Zahlungsmittel zur Kundenbindung? Immer mehr Händler gehen diesen Weg – und ein Münchner Start-Up hilft mit der richtigen Technik!

Die meisten von Ihnen beantragen eine passende Karte im Kreditkarten-Vergleich vermutlich primär deshalb, weil das Zahlungsmittel attraktive Leistungen bietet: Dabei steht bei Produkten wie der DKB Kreditkarte oder auch der GenialCard primär der Name der Karte oder der Bank auf dem Produkt – mit einem Händler hat die jeweilige Karte nichts zu tun. Doch es geht auch anders, denn auch viele Unternehmen geben ihre eigene Kreditkarte aus: Besonders prominent sind hier etwa die Amazon Kreditkarte, die Payback Kreditkarte oder auch die Miles & More Kreditkarte.

Unser Tipp für Sie!

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+ 144 Euro Startguthaben*
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- Gold-Kreditkarte für Privatpersonen
- im 1. Jahr beitragsfrei
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* Nach Kartenerhalt und einem Umsatz von mindestens 3.000 Euro (nach Abzug von etwaigen Gutschriften von Vertragspartnern) innerhalb der ersten 6 Monate mit der Karte erhalten Sie ein Startguthaben in Höhe von 144 Euro auf Ihr Kartenkonto. Das Startguthaben erfolgt mit nächstmöglicher Abrechnung, nachdem der Umsatz erstmalig erreicht wurde. Anspruch auf das Startguthaben haben nur Antragsteller, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber einer deutschen American Express Gold Card registriert waren. Das Startguthaben kann nicht ausgezahlt werden, sondern kann nur mit weiteren Kartenbelastungen verrechnet werden. Im Falle einer Kartenkündigung innerhalb der ersten 12 Monate erlischt der Anspruch auf das Startguthaben. Diese Aktion gilt vom 30.01.2020 bis einschließlich 26.02.2020.

Kreditkarte zur Kundenbindung auch für kleinere Unternehmen

Das Problem an Karten wie diesen ist, dass sich nur größere Unternehmen überhaupt die Investition in ein solches Produkt leisten können – auch wenn die Abwicklung von Partner-Banken übernommen wird. Ein kleiner Einzelhändler hat genauso wenig wie ein normaler Online-Shop die Möglichkeit eine Chance eine eigene Kreditkarte ins Leben zu rufen. Ein Münchner Start-Up arbeitet deshalb aktuell intensiv daran, es Firmen im Wettbewerb einfacher zu machen. Das junge Unternehmen Xpay wirbt dafür wie folgt: „Unsere Mastercard-Kundenkarten ermöglichen es Unternehmen jeder Größe ohne nennenswertes Investment, ihre Kunden über eine eigene Karte günstig an sich zu binden. So können stationäre Händler, aber auch Onlineshops auf Basis von Transaktionsdaten ihren Kunden passgenaue Angebote zur Verfügung stellen“, heißt es vom Gründer des Unternehmens.

Firmen können ihren Kunden kostenlose Kundenkarten ausgeben

Die Idee von Xpay ist dabei durchaus bestechend: Das mittlerweile mit 47 Millionen Euro bewertete Start-up bietet Firmen die Möglichkeit, ihren Kunden eine kostenlose Kundenkarte als Kreditkarte auszugeben. Hierbei handelt es sich um eine Prepaid-Kreditkarte von Mastercard, die vor der ersten Verwendung aufgeladen werden muss. Danach können Kunden die Kreditkarte nur bei ausgewählten Händlern oder auch bei anderen Händlern eingesetzt werden. Mit der Karte können Kunden dann davon profitieren, dass sie bei Einkäufen Rabatte oder andere Vergünstigungen erhalten. Die Händler profitieren nicht nur von einer höheren Kundenbindung, sondern auch davon, dass sie mehr Daten über ihre Kunden gewinnen können – diese müssen der Nutzung der Daten nämlich zustimmen.

Xpay möchte primär mit der Nutzung von Daten Geld verdienen

So attraktiv die Idee von Xpay im Kampf gegen Internetriesen wie Amazon & Co auch klingen mag, es gibt auch Grund zur Kritik: Xpay möchte zwar teilweise durch Gebühren, primär aber durch die Analyse von Daten Geld verdienen. Diese Datenanalysetools stellt das Unternehmen auch jetzt schon Firmenkunden zur Verfügung. Die kostenlosen Kundenkarten sind also nicht nur ein Vorteil für Kunden, denn der Preis dafür sind die eigenen Daten.