Samsung Pay kommt nach Deutschland

Das mobile Bezahlen ist der Trend schlechthin in Deutschland. Ganz neu gibt es ab dem 28. Oktober in Deutschland nun auch Samsung Pay.

Immer mehr Möglichkeiten, um schnell und einfach mit der Kreditkarte oder einem Smartphone zu bezahlen – in Deutschland entwickelt sich der Zahlungsmarkt aktuell in einer enormen Geschwindigkeit. Dabei gibt es allerdings auch noch jede Menge Nachholbedarf, denn Deutschland ist mit Blick auf das mobile Bezahlen im Vergleich zu anderen Ländern deutlich hinterher. Wie sehr zeigt auch das Beispiel Samsung Pay, denn den Bezahldienst gibt es heute schon in 25 europäischen Ländern, nicht aber in Deutschland. Wie aus einer Pressemitteilung von Samsung hervorgeht, ändert sich das aber nun. Ab dem 28. Oktober startet Samsung Pay auch in Deutschland.

Samsung Pay folgt Apple und Google Pay

In Deutschland ist Samsung dabei sogar besonders spät dran, denn die beiden Zahlungsdienste der Konkurrenz gibt es hierzulande schon länger. Apple Pay und Google Pay sind bald zwei Jahre auf dem Markt und entwickeln sich dabei immer weiter. Zuletzt etwa hatte Apple Pay in Kooperation mit den Sparkassen eine erste Verknüpfung mit den in Deutschland so beliebten Girokarten verkündet. Zudem wächst die Zahl der Partnerbanken immer weiter, wodurch immer mehr Karten aus dem Kreditkarten-Vergleich mit einem der beiden Zahlungsdienst verknüpft werden können. Samsung Pay scheint dabei ein wenig spät dran, denn die meisten interessierten Nutzer haben sich bereits für den jeweils passenden Dienst – Google Pay kann nur mit Android-Smartphones genutzt werden, Apple Pay nur mit Apple-Geräten – entschieden.

Samsung Pay exklusiv für Samsung-Smartphones

Wer den neuen Bezahldienst von Samsung nutzen möchte, braucht allerdings sowieso ein ganz bestimmtes Gerät. Verfügbar ist der Dienst ausschließlich auf Smartphones von Samsung. Auch hier gibt es noch einmal Einschränkungen, denn nutzbar ist Samsung Pay nur mit Geräten mit deutschem Betriebssystem und ab dem Galaxy S8, Galaxy Note 8, Galaxy A6 sowie XCover Pro. Andere sowie ältere Geräte können nicht mit dem neuen Zahldienst verknüpft werden. In Kürze folgen soll allerdings noch die Unterstützung für die Smartwatches von Samsung, die unter dem Namen Galaxy Watch vertrieben werden.

Nutzung für fast alle Samsung-Kunden möglich

Wer allerdings eines der passenden Geräte im Portemonnaie hat, der kann unabhängig von der eigenen Bank auch den neuen Dienst nutzen. Hintergrund dessen ist eine andere Technik als bei Apple oder Google Pay. Samsung schließt keine individuellen Verträge mit Banken, sondern lässt sich die Zahlungen über eine von der Solarisbank ausgegebenen virtuelle Kreditkarte abwickeln. Von dieser werden die Zahlungen dann vom hinterlegten Girokonto abgebucht. Alternativ kann auch PayPal hinterlegt werden, womit wiederum auch eine Nutzung mit beliebten Karten aus dem Kreditkartenvergleich wie der Deutschland-Kreditkarte oder Gebührenfrei Mastercard Gold möglich ist.