Vorschläge für den Schutz von Sparern

Negativzinsen gehören für viele Menschen in Deutschland zu den größeren Ärgernissen der Zeit. Der bayerische Finanzminister möchte nun dagegen vorgehen.

Könnte es in Hinblick auf Negativzinsen tatsächlich positive Änderungen geben? Zumindest der bayerische Finanzminister möchte gegen die Ausweitung der teuren Zinsen für Sparer vorgehen. Wenngleich bislang noch nicht allzu viele Verbraucher betroffen sind, sollte der Gesetzgeber einschreiten, heißt es aus Bayern. „Wenn jetzt Kleinsparer auch mehr und mehr von Negativzinsen bedroht sind, muss die Bundesregierung endlich aktiv werden“, betont dazu der bayerische Finanzminister Albert Füracker.

Sparen gilt als entscheidend im Kampf gegen Altersarmut

Der Kampf gegen die Negativzinsen ist aus ganz unterschiedlichen Gründen sehr wichtig. Besonders wer gegen Überschuldung und Altersarmut vorsorgen möchte, muss sich fast um eine Absicherung bemühen – nur Zinsen gibt es dafür immer weniger. Das führt auch dazu, dass manch einer lieber komplett auf das Sparen verzichtet. „Sparen ist persönliche Risikovorsorge, Sparen muss daher auch in einem Niedrigzinsumfeld attraktiv bleiben“, heißt es entsprechend von dem bayerischen Finanzminister. Dies ist auch durchaus nachvollziehbar, denn während beispielsweise im Kreditkarten-Vergleich auch weiterhin sehr attraktive Karten erhältlich sind, ist das Sparen in den letzten Jahren deutlich unattraktiver geworden – und die Tendenz setzt sich fort.

Schutz vor hohen Steuern und Negativzinsen

Grundsätzlich möchte der bayerische Finanzminister nicht nur einen Schutz von Negativzinsen bei klassischen Einlagen, auch die Steuern bei Kapitalerträgen sollen insgesamt sinken. Gerade da der Spielraum des Gesetzgebers bei der Weitergabe von Negativzinsen an Verbraucher begrenzt ist, gilt es nach anderen Lösungen zu suchen. „Zumindest bedarf es einer Abfederung der Belastungswirkungen über das Steuerrecht, die auch für Kleinsparer ohne positive Kapitalerträge liquiditätswirksam wird“, ist einer der dazu passenden Vorschläge des bayerischen Finanzministers. „Seit Einführung der allgemeinen Veräußerungsgewinnbesteuerung bei privaten Kapitalanlagen hat die Attraktivität von Aktieninvestments erheblich gelitten. Das wollen wir korrigieren“, schließt Füracker an. Dem kann man sich auch aus neutraler Perspektive sicherlich anschließen, denn wirklich attraktiv ist für Sparer aktuell kaum eine Anlage.

Keine Änderung bei den Zinsen in Sicht

Ob wirklich viele der vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt werden, ist leider ziemlich fraglich, denn trotz der schwierigen Entwicklung auf den Finanzmärkten gab es für Sparer in den letzten Jahren im Prinzip keine positiven Änderungen am Steuerrecht und auch keine Gesetzesinitiativen für einen besseren Schutz gegen das Niedrigzinsumfeld. Es scheint, als gäbe es aktuell nur wenige Finanzprodukte, die wirklich attraktiv sind. Dazu gehören sicherlich Kredite mit niedrigen Zinsen und natürlich die vielen spannenden Karten im Kreditkarten-Vergleich, etwa die beliebte Deutschland-Kreditkarte